Sonntag, Januar 15, 2012

Notizen zu einem dynamischen Heimatbegriff

Ein paar verstreute Gedanken als Weiterführung einer älteren Notiz, darin ich den von irgendwem erhobenen Vorwurf, "ich hätte keine Heimat", schreibend verdaue.

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Heimat, so wie ich es erlebe oder eigentlich mehr ahne, ist nichts statisches, also kein konsumierendes Sichbeziehen auf ein Fleckchen Erde, auf familiäre Gegebenheiten, oder auf eine fertige politische oder esoterische Ideologie, die einem Halt gibt oder Halt zu geben scheint. Ich selbst find eine solche „Heimat“ nur bedrückend und keineswegs „heimisch“, „heimelig“ und konnte mich, trotz gelegentlichen redlichen Bemühens, nie richtig mit derartigem „Gegebenem“ verbinden. Heimat, wie ich sie ahne, wäre eigentlich eher ein Prozeß, Entwicklungsprozeß, in dem man, gemeinsam mit anderen, voll präsent ist; und wo solches gemeinsame bewußte Weiterschreiten gelingt, da taucht mitunter so eine Art „Heimatgefühl“ auf. In voller Intensität habe ich solches bislang kaum erlebt; aber Anklänge hat es immer wieder mal gegeben.

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Mit dem vielbeschworenen "Multikulti" hat das nichts zu tun. Nicht um ein wirres Durcheinander aus fertigen, abgeschlossenen "Kulturen" oder, genauer: Traditionen geht es; nicht um beziehungsloses, wennauch noch so "tolerantes" Nebeneinander traditioneller Verhärtungen, sondern um ein gemeinsames Durchstoßen dieser verhärteten Schalen zu einem gemeinsamen menschlichen Kern.

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Die durch unterschiedliche Anlässe ausgelöste massenweise Migration bietet für alle Beteiligten einiges an Chancen, die anerzogenen Verhärtungen zu durchstoßen; und diese Chancen müssen nur erkannt werden.

(Gemeint ist natürlich nicht der Massentourismus, der in die Schneckengehäuse ihres anerzogenen Wissens "wie man zu leben hat" eingezwängte Touristen durch fremde Länder schleust wie durch zoologische Gärten; das ist einfach nur unrettbar komisch)

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Es gibt Menschen, die drängt es nach freiem selbständigem Durchfinden zu selbsterkannten Werten, zum Entwickeln eigener „Kultur“; und noch viel mehr gibt es solche, welche ohne die Führung traditionell überlieferter Richtlinien hilflos sind und sich gar nicht vorstellen können oder wollen, daß auch noch anderes möglich ist. Letztere sind nicht gemeint.

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Sollte ich es mal als sinnvoll erachten, so folgt irgendwann Ausarbeitung dieser paar Gedankenfetzen zu einem zusammenhängenden Ganzen

Erst mal:

So isses.

Freitag, Januar 13, 2012

Irreale und reale Funktionen

 

Die Wulffiade, dieses groß angelegte absurde Theater, welches man bezüglich jenes Herrn Wulff aufführt, hat zu tun mit einem künstlichen, unsinnigen Amt, welches selbiger zur Zeit bekleidet. Dass dies ein künstliches und unsinniges Amt ist ist übrigens nicht die Schuld des Herrn Wulff, wieauch nicht die Schuld derjenigen, die ihn darum beneiden.

Eine der „Aufgaben“ und wohl auch die „wichtigste“, denen sich ein Träger dieses Amtes zu widmen hat, besteht darin, etwas auf dem ersten Blick klar definiertes und bei näherem Hinsehen völlig diffuses und unbestimmtes zu „repräsentieren“.

Von sich aus schon, bei näherem Hinsehen, absurdes Theater, welches nun durch diese Mobbingkampagne nur auf die Spitze getrieben wird.

Nun haben die Umstände sich aber so entwickelt, dass dieser Herr Wulff in gewisser Hinsicht tatsächlich zum sichtbaren Repräsentanten einer weit verbreiteten ganz realen Menschengruppe wurde: Der Mobbingopfer nämlich.

Das wäre doch eine reale Aufgabe, sich ganz real hier einzusetzen!

Irgendwie hält er sich ja noch recht anständig. Vielleicht hat er sogar Charakter und wurde durch seine nicht ganz saubere Umgebung nur etwas verformt.

Soll er sich aufrichten; Sinnvolles zu tun gibt’s genug!

So isses

 

Sonntag, Januar 08, 2012

Wulffiade

Die unter Nutzung nichtiger Anknüpfungspunkte künstlich angefachte Wulff-Massenhysterie gibt Rätsel auf. Natürlich, Wulff ist eine Null; aber unter den heutigen Politikern sind die Nullen so oder so in der Überzahl; und sicher sind darunter nicht wenige, die wirklich Dreck am Stecken haben und bei denen man sich nicht so anstrengen müsste, irgendwelche Nichtigkeiten zu Vergehen aufzubauschen.

Bei dieser Künstlichkeit stellt sich die Frage: War er am Ende vielleicht nicht genügend Null, war zu wenig formbar, und dadurch irgendwem im Wege?

Keine Ahnung.

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Um das, was man ihm vordergründig vorwirft und was man als Initialzündung für diese Massenhysterie benutzt hat, geht es gar nicht, kann es gar nicht gehen. Es geht um die Frage: was bezweckt man damit?

Möglicherweise bloß eine reine Machtprobe; oder auch eine mehr zufällig ausgelöste Hysterie, die man nun, aus Spaß an der Freud oder weil man schon mal dabei ist, weiter anheizt; was weiß ich....

Vielleicht wollte jemand an einem unwichtigen Versuchsobjekt einfach mal ausprobieren, zu was die Medien bei geschicktem Vorgehen in der Lage sind; könnte auch sein.... Die vorsintflutliche Goebbels-Zeitalter haben wir längst hinter uns gelassen; wir leben nun im Fortschritt mit seinen unbegrenzten Möglichkeiten; und sicher macht es Spaß, am lebendigen Sozium auszuprobieren, was sich alles machen läßt.

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Ein Mensch mit Charakterstärke und Durchblick würde von Vornherein auf Rechtfertigungsversuche wegen irgendwelchen zu Vergehen aufgebauschten Unsinns absehen und würde stattdessen das Volks bitten, Klartext zu reden und genau zu darzulegen: was ihnen nicht passt und warum man ihn fertig machen will. - Woraufhin dann - nicht sehr wahrscheinlich - man zu einer Erörterung dessen übergehen würde, was den Leuten de facto nicht passt und warum man ihn weg haben will. Oder aber das Wirrwarr, gewürzt durch Komismen a la Schausten, würde weitergehen.

Nach solchem nicht genutzten Angebot, Klartext zu sprechen, könnte er dann verkünden: Daß er sich überfordert sieht, bei einem Volk, das sich solcherart durch die Medien in Hysterien hineintreiben läßt, ein Präsidentenamt zu bekleiden, und daß er es somit vorzieht, zurückzutreten.

Ein solches Szenario wäre doch - zumindest bei einem Menschen mit Durchblick und Charakter - denkbar; oder?

Aber Menschen mit Durchblick und Charakter verirren sich heutzutage sowieso nicht in solche funktionslose Funktionen...

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Übrigens wäre dies die einzige mir sinnvoll scheinende, wennauch unwahrscheinlichste Fortsetzung. Ein Rücktritt aufgrund der an den Haaren herbeigezogenen Anschuldigungen wäre Unsinn, und im Amt bleiben ist genau so Unsinn; und beides zudem: erniedrigend.

So isses

Donnerstag, Januar 05, 2012

Sozialmechanik

По делам буклета 003 - копия

Dialogskizze aus einem herumliegend der Ausarbeitung harrenden längeren Erzählungsentwurf.

Für literarische Verwendung muss det natürlich neu geschrieben werden; als Blogeintrag dank geraffter gedanklicher Zusammenfassung aber wohl geeignet; aus welchem Grunde, wieauch damit es nicht verlorengehe, es hier denn veröffentlicht sei.

“[…] Das durchmechanisierte Sozialgefüge nimmt mit seinen maschinenhaften Greifern und Bändern die einen in sich auf, andere stößt es zurück oder scheidet sie als unbrauchbar aus. Aufgenommen und automatisch eingebaut werden vornehmlich die Schwächsten, die am wenigsten durch eigene Gedanken, eigenes Wollen, eigene moralische Sicht die Mechanik in ihrem glatten Funktionieren stören. Nach und nach baut diese seelenlose Mechanik vollautomatisiert eine Minderheit geistig und moralisch minderwertigen Gesindels in sich ein; und diese Minderheit wird sie über den Rest der Menschheit, als ein riesiges Sklavenheer, herrschen lassen; ohne daß die Herrschenden merken, daß nicht sie die Macht haben, sondern der Mechanismus. Die Herrschenden werden ihren Vergnügungen nachgehen; und sollte sich bei wem das Gewissen regen und Ekel breitmachen, so wird er vollautomatisch ausgeschieden und durch jemand geeigneteres ersetzt.“

„Diese Tendenz ist nicht zu übersehen…“, antwortete Krüggelmeier.

„Inzwischen ist sie für einige schon sichtbar. Aber das zeichnet sich schon seit langem ab. Sogar du siehst sie. Aber du siehst sie noch nicht deutlich genug.“

„Warum meinst du, ich sehe sie noch nicht deutlich genug?“

„Daß du es nicht deutlich genug siehst merke ich unter anderem daran, daß du die Lage durch agitatorisch verbreitete Programme retten möchtest.“

„Was soll daran schlecht sein?“

„Es ist nicht schlecht, aber es nützt nichts. Um die Lage im Großen zu retten braucht es wache Zeitgenossen, die in der Lage sind, in freiem Zusammenwirken lebendige soziale Strukturen zu schaffend. Die sind nicht da, oder zumindest zu wenig zahlreich. Programme schaffen nur neue Mechanismen, die sowieso gegen die bestehenden nicht ankommen können und selbst dann, wenn sie sich an deren Stelle setzen könnten, nur den alten Unfug in anderer Form weiterführen würden. Die Menschen haben zu lange geschlafen; erst jetzt beginnen einige, sich die Augen zu reiben. Man merkt kurz auf, gründet schnell eine Partei oder einen Verein oder eine Sekte mit trefflichem pragmatischem Programm, auf dem man dann getrost weiterschlafen kann.“

„Und wie willst du die Leute wach kriegen?“

„Indem ich als erstes mich selbst wach rüttle. In mir selbst aufräume. Liebgewordene Gewohnheiten und Sichtweisen auf ihre Stichhaltigkeit überprüfe. Meine eigene Blödheit aufspüre. In mir selbst zerschlage, was mich hemmt und mich der Welt entfremdet. Wie kann ich für eine bessere Welt kämpfen, wenn ich im Grunde meiner Seele der alte Spießer bleibe? Wenn die Menschen nicht ihre eigene Spießerwelt in sich zerschlagen und in die Lage kommen, organisch sich entwickelnde Gemeinschaften zu bilden, wird man auch mit den besten Programmen nur durchmechanisierte Spießergemeinschaften schaffen mit unerträglichen Lebensbedingungen, die in unregelmäßigen Abständen in immer grandioser werdenden Untergangsszenarien zusammenbrechen werden.“

„Du meinst also, alle sollen nur herumhocken und in sich hineinbrüten?“

„Wieso herumhocken und in sich hineinbrüten? In sich aufräumen, den Mist ausfegen. Und sich mit eigenen Gedanken, eigener Einsicht in die Welt stellen und nicht mit den unhinterfragten Ergüssen des Spießertums und eigener Bequemlichkeit.“

[…]

По делам буклета 003 - копия

So isses.

 

Mittwoch, Dezember 28, 2011

Festtägliches

Nicht allein dank der verstärkten Realitätsnähe und Illusionsferne werden solche Menschen, die kein Geld haben, um sich viel zum Essen zu kaufen, für die Denktätigkeit aufgeschlossener, sondern zusätzlich auch noch dadurch, daß die Denktätigkeit nicht durch übertriebene Nahrungsaufnahme abgebremst wird.

Dank diesem durch die Natur sehr weise eingerichteten Umstand haben sie, im Gegensatz zu den unter Hirnverfettung und Illusionseinlullung leidenden Satten, eine gewisse Chance, sich in dem zunehmenden Zusammenbrechen der vertrauten behagenschaffenden Strukturen zurechtzufinden und es besser zu machen.

Samstag, Dezember 24, 2011

Von Volksfeinden und Untermenschen

„Wie eine von Grossmanns Figuren ausruft, lag der Schlüssel zu Nationalsozialismus und Stalinismus in ihrer Fähigkeit, Gruppen von Menschen ihres Rechts zu berauben, als Menschen zu gelten.“

(Timothy Snyder: Bloodlands – Europa zwischen Hitler und Stalin)

Sieht so aus, als sei das so; und man gewinnt den Eindruck, daß sichtbar (sichtbar nur für Nichtblinde natürlich) im Entstehen begriffene neue Unrechtssysteme auf eben dieses Verfahren zurückgreifen werden. Anzeichen für die Entwicklung solcher „Nazimentalität“ - oder wie man es nennen mag – gibt es ja zur Genüge.

In jenen Landstrichen zum Beispiel, wo zu früheren Zeiten Leute wie Goethe und Schiller sich breitmachten und wo in der Folge dann Volks von ganz anderer Geistesart zu Ruhm und Ehren gelangte, dürfte sich zur Zeit aus den sogenannten HartzIV-Leuten ein Reservoir herausbilden, aus dem sich dann im Weiteren ihres Menschseins entkleidete ‘Volksfeinde’, ‘Untermenschen’ oder wie man das dann immer nennen mag, herausrekrutieren lassen.

Das mag hart klingen. Doch da die Wirklichkeit noch härter ist gestatte ich mir mal, das so zu sagen.

Freitag, Dezember 16, 2011

Von Eliten-Zombies und einem hypothetisch angenommenen Verblödungs-Grenzbereich

Neue_Kulturprinzipien
Bolschewiken wie Nazis waren jeweils bestrebt, vor allen weiteren Maßnahmen die Eliten unterjochter Völker physisch auszurotten; und ähnlich verfuhren sonstige Eroberer und die verschiedenen Instanzen, denen es darum ging, die Menschheit geistig nicht zu sehr wachsen zu lassen.
Heute ist solche Vernichtung nicht mehr nötig, da man die Technik beherrscht, echte Eliten gar nicht mehr aufkommen zu lassen: Indem man nämlich Pseudo-Eliten schafft – Eliten-Zombies – aus künstlich zu Promis aufgebauschten menschlichen Nullen; und die wenigen, die sich in dem so entstehenden wirren Spiegelkabinett noch so weit sammeln können, dass sie was sinnvolles beitragen könnten, werden als Außenseiter beiseitegeschoben und nicht ernst genommen.
Doch bevor solches möglich wurde, mußte man erst mal die kulturelle Atmosphäre schaffen, in welcher der Aufbau solcher Zombie-Eliten sich bewerkstelligen läßt. Solches wurde denn auch erfolgreich durchgezogen.
Das funktioniert inzwischen so gut und fast von selbst, daß es zu vergnüglichen Unkoordiniertheiten kommt zwischen den Verdummungsgeschwindigkeiten verschiedener Bevölkerungsschichten.
Dank vorprogrammierter gut eingespielter „Auswahl der Schlechtesten“ geht die Verblödung der sogenannten „Eliten“ mit wachsender Geschwindigkeit, sogar wachsender Beschleunigung unbeirrt voran; während andererseits immer mehr Leute aus dem sogenannten „einfachen Volke“ mit entsprechenden Anlagen und entsprechendem geistig-seelischem Selbsterhaltungstrieb sich dem Eingelulltwerden innerlich widersetzen und darüber die galoppierende Verblödung der „Eliten“ dank deren immer hanebüchener werdenden Ausrutschern zunehmend durchschauen.
Und die Reaktionen der zum Aufwachen neigenden auf die Ausrutscher der Eliten-Zombies reißen dann zunehmend auch stärker von der herrschenden Verblödung Umfangenen aus selbiger heraus.
Möglich sogar, dass es dank dieser Wechselwirkung einen objektiv vorhandenen Verblödungs-Grenzbereich gibt; weiß nicht. Man müsste das genauer untersuchen.
So isses.
Schimpanse_gruen

Diesen Beitrag findet man, unter anderem, auch in den thematischen Textsammlungen

Mittwoch, November 02, 2011

Alternativlos

Alternativlos ist

a) restlos alles, was schon passiert ist

und

b) so ziemlich alles, was nach irgendwelchen wirren Mechanismen abläuft, ohne daß jemand eine Ahnung hätte, was los ist

(Wilhelm von Dorten)

So isses

Erläuternde Zusatzbemerkung

Die Resultate dessen, was schon passiert ist, sind schon da.

Sie sind sich selbst identisch, können nicht gleichzeitig was anderes sein und sind somit alternativlos.

Eine andere Frage iss natürlich, was man auf Grundlage solchen alternativlos Gegebenen denn nu weiter anstellt.

Eben. Das ist die Frage.

Nachbemerkung

Dank Herrn Ernst Tirckl-Wolff gab es zu vorangehenden Auslassungen eine wichtige Ergänzung; findet man hier

 

Technorati Теги:

Mittwoch, Oktober 26, 2011

Ein Diskussionsmuffel

Weltanschauliche Diskussionen sind mir zuwider, und kopfmäßiges Rechthaben interessiert mich nicht. Ich such meinen Weg: in freiem Gespräch und Austausch mit meinesgleichen.

Und meinesgleichen ist: wer frei seinen Weg sucht, niemandem was aufdrängt, sich von niemandem was aufdrängen läßt und der den Unterschied kennt zwischen eitler Diskussion und lebendigem Gespräch.

(Wilhelm von Dorten)

So isses

 

Technorati Теги: ,,

Dienstag, Oktober 25, 2011

Warum Leute, die sich bewegen, nicht zwischen den Stühlen sitzen

Für die Sichtweise von Zeitgenossen, die gerne auf Stühlen sitzen oder in Schubladen herumliegen, gibt es solche Individuen, die, wie sie sagen, „zwischen allen Stühlen sitzen“; und das ist für sie etwas sehr schlechtes.

Die so abgeurteilten aber gehen unbekümmert ihren Weg und können nicht verstehen, warum sie auf von irgendwem dahingestellten Stühlen herumsitzen sollten.

Donnerstag, Oktober 13, 2011

Ernstes und Blödsinniges

Man kann meine Lebens- und Ausdrucksweise betrachten als sich bewegend im Spannungsfeld zwischen ernstgemeintem Ernst und Höherem Blödsinn.

Im Prinzip meine ich fast immer alles ernst; selbst dort, wo ich zu blödeln scheine. Gelegentlich produziere ich auch Puren Blödsinn; doch selbst mein Purer Blödsinn ist in hoher Potenzierung durchdrungen von sublimer Ernsthaftigkeit.

Werde ich in einem Gespräch nicht verstanden und seh keine Chance, mich verständlich zu machen, so verstumme ich oder leite über zum Puren Blödsinn.

Für tierischen Ernst scheint mir die Lage im Allgemeinen zu ernst.

(Wilhelm von Dorten)

So isses

Freitag, Oktober 07, 2011

Ratschlag für Rattenfänger

 

Eine Behauptung darf, soll sie beim großen Publikum Erfolg haben, ruhig unverständlich sein; Hauptsache, sie wird publikumswirksam präsentiert und ist ganz ohne Inhalt.

Verbirgt sich hinter den Worten irgendwelcher dem Denken erschließbarer Inhalt, so fühlt das Volk instinktiv, daß was nicht stimmt und wendet sich ab.

(Wilhelm von Dorten)

So isses

Dienstag, Oktober 04, 2011

Fotos von ganz netten gesetzestreuen Leuten

(ist mitsamt Link schon seit längerem auf der klamurkischen Linkliste; sei es hierm it, damit der Blog nicht zum Stillstand kommt, nunmehr auch hier veröffentlicht (bald kommt auch wieder Frischgedachtes). – Der Text, zu dem das Link führt, ist leider in Englisch; die Fotos aber sprechen für sich)

Fotos von ganz netten gesetzestreuen Leuten, die, wie auch andere nette gesetzestreue Leute zu früheren und späteren Zeiten, gewissenhaft der ihnen anvertrauten Arbeit nachgingen und sich auch außerhalb der Arbeit in lustiger Geselligkeit mit Arbeitskollegen zu treffen pflegten (später wurde ihnen von anderen Leuten mitgeteilt, daß die Gesetze, denen sie so treu und fröhlich gedient hatten, „gegen die Menschlichkeit“ waren; und sogar einige der auf den Fotos Abgebildeten, die besonders fleißig gewesen waren, wurden später von diesen anderen Leuten wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ aufgehängt. Doch woher hätten sie wissen sollen, daß das, was sie taten, falsch ist? Wie alle nette gesetzestreue Leute zu allen Zeiten betrachteten sie als richtig, was alle um sie herum als richtig betrachteten und was zudem von den staatlichen Gesetzen vorgegeben war; denn wo kämen wir denn hin, wenn alle plötzlich anfangen würden, darüber nachzudenken, ob Dinge, die richtig sind, richtig sind? Es würde nur alles unnötig verkompliziert, man könnte nicht mehr richtig fröhlich sein, und außerdem… und so weiter und so fort...)

Eben.

Montag, September 12, 2011

Stirb und werde; oder aber schlafe, bis du geweckt wirst

DERU_G_Woloschin_Wahrheit
Ein Auflösen gewohnter Gedankenkonstrukte und vertrauter Sichtweisen ist in den Anfangszeiten, da man solche Zerstörungsarbeit auf sich nimmt, vergleichbar einem kleinen Weltuntergang. - Später, wenn man sich daran gewöhnt hat und das Auflösen zur Routine wurde, verliert die Sache ihre Dramatik; das läuft dann bloß noch darauf hinaus, daß man die Dinge von verschiedenen Seiten her betrachtet.
Wer sich aber damit begnügt, Gewohntes treu zu behüten, dem bleiben solche Weltuntergänge und Veränderungen zunächst erspart und treten erst dann ein, wenn man ihm von außen den Teppich unter den Füßen wegzieht.
Angemerkt sei aber noch, daß zu solchem treu behüteten Gewohnten auch gebetsmühlenartig wiederholtes welterretterisches Gedankengut zählt; ganz egal, wie edel und welterretterisch es klingen mag. Auch der durchdogmatisierte Welterretter schläft und wartet in Wachheit imitierendem Aktionismus ergeben auf den Moment, da die Realität ihm den Teppich unter den Füßen wegzieht.
Wie Woloschin in seinem Gedicht „Der Rebell“ ganz richtig sagt:
Wer auf Glauben eine Wahrheit annimmt
wird durch sie geblendet.
Ein Glaubenslehrer treibet vor sich her
eine Herde durch Wahrheit vergewaltigter Schafe
[Jenes Gedicht – russisches Original mit kommentierter möglichst wortwörtlicher deutscher Übersetzung – findet man hier]
So isses

Samstag, September 03, 2011

Von klüngelbildenden Wörtern und verbindendem Geist

Wenn Versuche, miteinander ins Gespräch zu kommen, nichts bringen – so kann das damit zusammenhängen, daß man sich eh nichts zu sagen hat. Daß man – vielleicht gar mit gleichen Worten – über verschiedene Dinge redet.

Denn nicht die Worte zählen, sondern das, was man meint.

Gemeinsame Wörter bilden den Kitt für sektiererischen Klüngel, während gemeinsames Verstehen – ganz egal, in welche Worte man das Verstehen kleidet – Gemeinschaft bildet.

So isses.

Dienstag, August 16, 2011

Taschenspielereien

Manches für sich genommen völlig uninteressantes Zeugs macht man interessant, indem man durch irgendwelche Tricks die Leute dazu bringt, darüber zu reden. Und dann wundern die sich, warum über diesen Unsinn so viel geredet wird.

Das heißt, wundern tun sich nur diejenigen, in denen noch ein Rest an Fähigkeit übriggeblieben ist zu unterscheiden zwischen dem, was sie interessieren kann, und dem, was sie nicht interessieren kann. All die übrigen wundern sich nicht und lassen willig bestimmen, was für sie wichtig zu sein hat.

Und die einen wie die andern – die einen leicht widerstrebend, die andern willig – lassen durch solche Taschenspielertricks sich zunehmend ihrer Selbständigkeit und Urteilsfähigkeit berauben.

Aber warum sollen sie eigentlich nicht?

Bloß sollen sie sich dann nicht wundern, wenn es sozial und wirtschaftlich bergab geht. Nämlich ist der soziale Zusammenhalt auf selbständige, urteilsfähige Menschen angewiesen.

Sonst geht’s schief.

Aber das macht nichts.

Warum soll nicht mal was schiefgehen.

Nich?

Dienstag, August 09, 2011

Soziale Plastik

Dorten_Kuenstler

[überarbeitete Stelle aus einem vor Kurzem geschriebenen Brief]

Nochmal zu unserem heutigen Gespräch über Beuysianer und und ähnliche Sozialtheoretiker: Die typischen Beuysianer sind so extrem vertheoretisiert und verkopft, dass sie in der Regel gar nicht mehr in der Lage sind, irgendwas im Sozialen zu verwirklichen; und wenn sie es versuchen, erinnern sie irgendwie an Köche, die vom Kochen keine Ahnung haben, die aber gut Kochbücher lesen können und mit aufgeschlagenen Kochbüchern in Händen wirr durcheinanderlaufen, nach Zutaten suchen, Waagen und Uhren einstellen, damit auf das Gramm und auf die Sekunde genau alles nach Kochbuch gehe, sich gegenseitig auf die Füße treten, gegen offene Schranktüren donnern, über fallengelassene Kochlöffel stolpern und sich darüber so verheddern, dass sie nicht einmal merken, dass noch immer keine Spur von Kuchen da ist, und in wohlwollender Herablassung auf diejenigen herabsehen, die ihre Kochbuchsprache nicht beherrschen und die einfach so, von sich aus und nach eigenem Können, Kuchen backen.

Donnerstag, August 04, 2011

Von den Freidenkern


Der wirkliche Freidenker gestattet sich selbst und seinen Mitmenschen, auf den Wegen jeweils eigener Erfahrung auf jeweils eigene Weise sich zurechtzufinden.
Wer sich aber in einem festen Dogmensystem eingemauert hat und dieses Dogmensystem auch seinen Mitmenschen als alleingültige Wahrheit aufzwingen möchte – der ist in seinem Denken nu mal nicht frei und somit nicht Freidenker; selbst wenn sein Dogmensystem mit irgendwelchen herrschenden Dogmensystemen in Widerstreit steht.
Die Inhalte der Dogmen sind letztendlich egal; ob katholisch, protestantisch, anthroposophisch, atheistisch; gemeinsam ist ihnen allen, dass sie uns von der Wirklichkeit abschotten, daß sie uns entwicklungsfeindlich und asozial machen.
So isses.
***
Nachbemerkung:
Das vom allgemeinen Sprachgebrauch gemeinte „Freidenkertum“ hat ja auch nichts mit freiem Denken zu tun; es handelt sich dabei, im Gegenteil, um eine ganz besonders verbohrte Art des Atheismus. Als ich solche sich als „Freidenker“ bezeichnende verbohrte Atheisten zum ersten Mal traf, lebte ich selbst in einer selbstgebastelten atheistischen Feste, in die ich mich vor meiner verbohrt katholischen Umgebung hineingerettet hatte. Trotz verschiedener Zweifel konnte ich mir damals nicht vorstellen, dass man die Welt anders als atheistisch betrachten könnte und hielt meine Sicht für die absolute, wennauch im Einzelnen weiter auszugestaltende Wahrheit.
Obwohl diese „Freidenker“, rein äußerlich, genau das Gleiche meinten wie ich, wunderte ich mich doch nicht wenig über deren Enge und Verbohrtheit; und sogar notierte ich für mich selbst irgendwo, das ich mir aber doch, zumindest theoretisch, die Möglichkeit offen lassen möchte, gegebenenfalls eine das Geistige anerkennende Weltsicht zu entwickeln (was damals, eben, rein theoretisch gemeint war, da ich mir praktisch sowas nicht vorstellen konnte).
Solche Weltsicht entwickelte ich dann aber im Weiteren tatsächlich (ein paar Streiflichter zu dieser Entwicklung siehe hier).
Was geblieben ist, ist der Horror gegen Kirchen, Sekten, Parteien; kurz: gegen alles, was den freien Strom meines Denkens in straffe Dogmen einschnüren möchte.
Und auch Freidenker bin ich nicht: Aus ebenjenem Grunde.
Prost.

Dienstag, Juli 26, 2011

Biographisches

[nix frisch geschriebenes; nur Auszug aus einem vor ein paar Wochen geschriebenen Brief]

In Russland – hauptsächlich Moskau – lebte ich in den neunziger Jahren; seit kurzem hab ich meinen festen Wohnsitz in Montenegro. Dazwischen – mit kurzen Unterbrechungen – in Georgien. Geboren bin ich in Luxemburg.

In Russland ist es nicht besser; nur schlimm auf andere Weise. Anfang der neunziger Jahre war es tatsächlich um einiges besser; da herrschte ein großes Chaos, welches eine Menge Chancen bot, die aber allesamt nicht genutzt wurden. Im Laufe der Zeit wurde mir eine ganz fatale Gesetzmäßigkeit deutlich: dass nämlich im Westen veranlagter Unfug, nach Russland exportiert, erst richtig zum Aufblühen kommt.

Die Vorzüge des Ortswechsels bestanden nicht darin, dass ich aus der Hölle ins Paradies übergewechselt wäre; solches war nicht der Fall; es ging einfach darum, dass ich die Problemlage wechselte und die vertraute westliche Problematik aus der Perspektive der postsowjetischen Problematik betrachten konnte. Der Blickwechsel ging ziemlich zügig, da meiner ganzen „Seelenkonfiguration“ nach die russische Mentalität mir näher ist als die westliche; vielleicht ist es dieser Stereoeffekt, der es mit erlaubte, die Sache letztendlich so gründlich zu durchschauen, dass von den reinen Wessis kaum ein Schwein versteht, was ich eigentlich meine.

Dass diese ganze Festgefahrenheit einen in die Verzweiflung treiben kann – weiß ich; versteh manchmal selbst nicht, wie ich es schaffte, mich zu halten. Aber ich hielt mich.

So isses

Samstag, Juli 02, 2011

Lösungssuche

Wenn man sich gemeinsam ernsthaft Gedanken macht über die Bewältigung einer Situation, so ergibt das unweigerlich immer Resultate. Geht gar nicht anders.

Zwar werden ausgedachte Lösungsmöglichkeiten in der Form, wie man sie ausdachte hat, so gut wie nie realisiert; was dann leicht mal als Scheitern fehlinterpretiert wird.

Ausgedachte Lösungsmöglichkeiten sind nämlich in Wirklichkeit nur Orientierungspunkte, welche die ungefähre Richtung angeben; die faktischen Lösungen ergeben sich – mal in allmählicher Entwicklung, mal als unerwartet hereinbrechende Ereignisse – erst im Verlaufe des gemeinsam eingeschlagenen Wegs.

Und allein schon die Zunahme an innerer Sicherheit und Beweglichkeit bei den Einzelnen, die in in solche locker freilassende gemeinsame Lösungssuche involviert sind, ist ein meist übersehenes, aber nicht zu unterschätzendes Resultat.

Was bei solch ehrlichem gemeinsamem Bemühen auf alle Fälle zustandekommt ist die Entwicklung eines komplexen Geflechts aus griffigen wieauch - meist übersehenen - sublimen Veränderungsprozessen.

Um Mißverständnissen vorzubeugen sei aber noch angemerkt, daß bei reinen Zweckgemeinschaften, wo unverrückbar ein vorstellungsmäßig vorweggenommenes Resultat im Vordergrund steht, und auch bei eher theorieverhafteten Vereinigungen, wo man sich als Menschen gegenseitig weniger wahrnimmt und weniger interessiert, oben angedeutetes meist nicht so sehr der Fall ist.

So isses.

Mittwoch, Juni 29, 2011

Temperamentvolles

In meinem Denken bin ich temperamentvoll; und temperamentvoll bring ich meine Gedanken zum Ausdruck.

Manche Mehlsäcke machen mir wegen meines Temperaments den Vorwurf: ich sei nicht objektiv.

Aber ich bin objektiv; bloß fehlt mir die Fähigkeit und der Wille zum blutlosen Theoretisieren und Wortemachen. Wenn ich etwas denkend durchdringe, so tu ich das, weil es mich lebhaft interessiert oder ärgert. Und wenn ich etwas sage, so steh ich mit meiner ganzen Persönlichkeit und meinem ganzen Temperament dahinter.

Ich finde meine diesbezügliche Haltung unbedingt richtig und hab nicht die geringste Absicht, sie zu ändern. Höchstens noch zu verstärken.

Andere wiederum finden, daß ich kopflastig bin. Aber ich bin nicht kopflastig; nicht im Geringsten. Selbiger Eindruck entsteht dadurch, daß rein emotionales gedankenloses Schimpfen und lamentieren wieauch Schimpfen und Lamentieren um des Schimpfens und Lamentierens willen mir genau so fremd sind wie das blutlose Theoretisieren.

 

So sitzt man denn zwischen sämtlichen Stühlen.

Aber das macht nix.

Wieso muß man unbedingt auf einem Stuhl sitzen?

 

Prost.

Sonntag, Juni 12, 2011

Zum Fall Kachelmann

Der Fall Kachelmann hat mich nie sonderlich beschäftigt; Berührung damit hatte ich nur in dem Maße, als beim Lesen deutschsprachiger Nachrichten auf mich einstürmende Schlagzeilen mir irgendwelche Meinungen und Sensationsmeldungen zu dieser mir ansonsten unbekannten Person aufdrängen wollten. Und auch hier erlebte ich das mehr als einen Fall heutiger Medien denn als einen Fall Kachelmann.
Was jener Herr Kachelmann getan oder nicht getan hat, interessiert und interessierte mich nicht, da ich ihn, eben, persönlich nicht kenne, und da es mich auch objektiv gar nix angeht (und selbst wenn ich ihn persönlich kennen würde, würde es mich trotzdem nix angehen)
Interessieren tat mich höchstens die Tatsache, daß ein solch penetranter öffentlicher Wirbel veranstaltet wird mit Dingen, die außer den unmittelbar beteiligten niemanden was angehen, wieauch Art und Motive dieses Wirbels.
Unter diesen Wirbelveranstaltern war wohl niemand, dem es darum gegangen wäre, irgendwie zu helfen oder irgendwo Klarheit reinzubringen. Bei den freiwilligen Akteuren - ich mein nicht die unfreiwilligen, d.h. die unglücklichen Opfer - ging es um Geldverdienen und Profilierungssucht; beim Publikum lag ganz normale Spannerei vor; offenbar hilft der Blick in fremde Schlafzimmer, die tatsächlichen überhand nehmenden Probleme zu vergessen (doch wie sollen die Probleme nicht überhand nehmen bei solcher ins Kraut schießender Dämlichkeit und Ablenkungssucht)
Vor Kurzem stieß ich auf eine Schlagzeile: daß Kachelmann freigesprochen wurde und zurückschlagen will.
Das las ich nun aufmerksam und mit großem Interesse.
Sagen möchte ich dazu:
Ich wünsche ihm wieauch der gesamten ihrer Vernunft noch nicht ganz verlustig gegangenen Menschheit, daß er möglichst vielen involvierten Vertretern von Journaille und Justiz möglichst großen Ärger bereiten kann.
So isses.

Nachbemerkung Mitte November 2011
 Die Fortsetzung – schon nicht mehr den Fall Kachelmann, sondern den Fall deutschsprachige Massenmedien und deutscher Staatsapparat – verfolge ich nun, wennauch mehr aus den Augenwinkeln, schon mit etwas mehr Aufmerksamkeit. 
 Meinem Eindruck nach müssten nun verschiedene Stellen im deutschen Staatsapparat sich energisch um objektive Aufklärung kümmern und, so bei involvierten Mitarbeitern ebendieses Staatsapparates sich schwerwiegende Verfehlungen nachweisen lassen, selbige energisch zur Verantwortung ziehen. Weilnämlich anders, falls selbige Verfehlungen im Zuge des Gegenangriffs von Kachelmann nachweisbar ans Licht kämen, der deutsche Staatsapparat sich weltweit ganz gehörig blamieren könnte.
Doch warum soll er sich nicht blamieren, wenn er unbedingt Wert darauf legt; nich?
 Wer bei Facebook registriert ist kann bei Interesse dortselbst die allgemeine Entwicklung hier mitverfolgen.